Wolf Harranth
Christina Oppermann-Dimow

Mein Opa ist alt und ich hab ihn sehr lieb  


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    Leseprobe
Unsere Omi ist gestorben

Unsere Omi ist gestorben. Jetzt ist der Opa ganz allein. Darum haben wir ihn zu uns in die Stadt eingeladen. Heute holen wir ihn vom Bahnhof ab. Opa kommt mit einem riesigen Koffer und einem altmodischen Regenschirm.
Bei uns setzt er sich gleich auf Papas Platz. Papa hat mit dem Opa nicht einmal geschimpft! Opa darf überhaupt viel, was wir nicht dürfen. Zum Beispiel: beim Essen schmatzen und mit vollem Mund reden.
Ich hab’s gesehen: Opa schnäuzt sich mit der Hand! Ohne Taschentuch! Ich hab es ganz deutlich gesehen! Dann hab ich es selbst probiert, aber ich kann es nicht.
Und seine Zähne legt der Opa am Abend in ein Glas. Mein Opa ist schon alt, aber ich hab ihn gern. Er riecht so gut.

Inhalt
Opa lebt auf dem Land

Opa lebt auf dem Land. Seit Oma tot ist, ist er ganz allein. Deshalb soll er nun zu seinen Kindern in die Stadt kommen. Aber in der Stadt fühlt er sich nicht so richtig wohl: Der Verkehr auf den Straßen macht ihm Angst, und im Supermarkt kennt er sich nicht aus. Sein kleiner Enkelsohn ahnt schon, dass Opa in der Stadt nicht glücklich werden kann.


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