Leseprobe Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma, Opa und den quer gestreiften Katzen
Lea
wohnt mit Mama und Papa bei Oma, Opa und den quer gestreiften Katzen.
Mama sagt: "In einem Schuhkarton ist mehr Platz als hier!", und Papa
sagt: "Für Gartenzwerge ganz o.k.!"
Lea mag das kleine Haus mit dem Garten. Sie schaut nach, ob unter dem
großen Stein noch immer der Regenwurm wohnt, zählt die Frösche
und die Kaulquappen im Teich und lässt ein bisschen Schlamm zwischen
den Zehen quatschen. Dann hängt sie ihre Angel ins Wasser und hofft,
dass ein Riesenfisch anbeißt.
Auf einmal ist alles anders. Leas Eltern kommen jubelnd nach Hause.
Papa wirbelt Lea durch die Luft, dass ihr ganz schwindlig wird.
"Wir ziehen um!"
"Wir haben eine Wohnung! Eine riesengroße!"
Sie legen einen Plan auf den Boden und fahren mit den Fingern kreuz
und quer darüber.
"Das ist unser Schlafzimmer und das ist das Wohnzimmer!"
"Da ist die Küche und da der Balkon und ...!" Lea sieht Striche
und Buchstaben und Zahlen, aber keine Wohnung.
Inhalt
Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma und Opa
Lea wohnt mit Mama und Papa
bei Oma und Opa. Dort ist zwar wenig Platz, aber Lea stört das gar
nicht. Sie fühlt sich wohl in dem kleinen Haus mit Garten. Nur Leas
Eltern ist es dort zu eng. Sie suchen eine neue, größere Wohnung.
Als sie die gefunden haben, wird der Umzug vorbereitet.
Doch Lea will nicht weg aus dem Oma-Opa-Haus. Da hilft nichts, weder,
dass sie in der neuen Wohnung ein eigenes Zimmer bekommen soll, noch, dass
es dort ein Schwimmbad gibt. Lea möchte bleiben, wo sie ist: Mit Mama
und Papa bei Oma und Opa. Es kostet viel Überredungskunst, bis Lea
bereit ist, sich die neue Wohnung zumindest einmal anzuschauen. Aber die
ist dann eigentlich gar nicht so schlecht, im Stiegenhaus riechts gut nach
Pizza, und auf dem Spielplatz sind viele Kinder.
Bis zum Abend hat Lea schon so viel erlebt, dass sie todmüde ins
Bett fällt. Als die Großeltern am nächsten Tag zu Besuch
kommen, will Oma wissen, wie´s Lea geht.
"Passt grade alles!", sagt Lea zufrieden.
Pressestimmen
Hier wird der Schmerz, den die Trennung von der alten Umgebung bedeutet,
einfühlsam geschildert, trotzdem entstand kein trauriges Buch, sondern durch
die phantasievolle, kindgerechte Wortwahl und das Selbstbewusstsein der kleinen
Lea hat die Geschichte v
Hier
wird der Schmerz, den die Trennung von der alten Umgebung bedeutet, einfühlsam
geschildert, trotzdem entstand kein trauriges Buch, sondern durch die
phantasievolle, kindgerechte Wortwahl und das Selbstbewusstsein der kleinen Lea
hat die Geschichte viel Schwung. Besonders hervorzuheben sind die
eigenwilligen, großflächigen Illustrationen mit wechselnden, ungewohnten
Perspektiven, die deutlich machen, dass ein Umzug buchstäblich alles auf den
Kopf stellen kann.
Schweizer Bibliotheksdienst