Maria Blazejovsky

Lea zieht um  


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    Leseprobe
Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma, Opa und den quer gestreiften Katzen

Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma, Opa und den quer gestreiften Katzen.
Mama sagt: "In einem Schuhkarton ist mehr Platz als hier!", und Papa sagt: "Für Gartenzwerge ganz o.k.!"
Lea mag das kleine Haus mit dem Garten. Sie schaut nach, ob unter dem großen Stein noch immer der Regenwurm wohnt, zählt die Frösche und die Kaulquappen im Teich und lässt ein bisschen Schlamm zwischen den Zehen quatschen. Dann hängt sie ihre Angel ins Wasser und hofft, dass ein Riesenfisch anbeißt.

Auf einmal ist alles anders. Leas Eltern kommen jubelnd nach Hause. Papa wirbelt Lea durch die Luft, dass ihr ganz schwindlig wird.
"Wir ziehen um!"
"Wir haben eine Wohnung! Eine riesengroße!"
Sie legen einen Plan auf den Boden und fahren mit den Fingern kreuz und quer darüber.
"Das ist unser Schlafzimmer und das ist das Wohnzimmer!"
"Da ist die Küche und da der Balkon und ...!" Lea sieht Striche und Buchstaben und Zahlen, aber keine Wohnung.

Inhalt
Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma und Opa

Lea wohnt mit Mama und Papa bei Oma und Opa. Dort ist zwar wenig Platz, aber Lea stört das gar nicht. Sie fühlt sich wohl in dem kleinen Haus mit Garten. Nur Leas Eltern ist es dort zu eng. Sie suchen eine neue, größere Wohnung. Als sie die gefunden haben, wird der Umzug vorbereitet.
Doch Lea will nicht weg aus dem Oma-Opa-Haus. Da hilft nichts, weder, dass sie in der neuen Wohnung ein eigenes Zimmer bekommen soll, noch, dass es dort ein Schwimmbad gibt. Lea möchte bleiben, wo sie ist: Mit Mama und Papa bei Oma und Opa. Es kostet viel Überredungskunst, bis Lea bereit ist, sich die neue Wohnung zumindest einmal anzuschauen. Aber die ist dann eigentlich gar nicht so schlecht, im Stiegenhaus riechts gut nach Pizza, und auf dem Spielplatz sind viele Kinder.
Bis zum Abend hat Lea schon so viel erlebt, dass sie todmüde ins Bett fällt. Als die Großeltern am nächsten Tag zu Besuch kommen, will Oma wissen, wie´s Lea geht.
"Passt grade alles!", sagt Lea zufrieden.


Pressestimmen

Hier wird der Schmerz, den die Trennung von der alten Umgebung bedeutet, einfühlsam geschildert, trotzdem entstand kein trauriges Buch, sondern durch die phantasievolle, kindgerechte Wortwahl und das Selbstbewusstsein der kleinen Lea hat die Geschichte v

Hier wird der Schmerz, den die Trennung von der alten Umgebung bedeutet, einfühlsam geschildert, trotzdem entstand kein trauriges Buch, sondern durch die phantasievolle, kindgerechte Wortwahl und das Selbstbewusstsein der kleinen Lea hat die Geschichte viel Schwung. Besonders hervorzuheben sind die eigenwilligen, großflächigen Illustrationen mit wechselnden, ungewohnten Perspektiven, die deutlich machen, dass ein Umzug buchstäblich alles auf den Kopf stellen kann.
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