Heinz Janisch
Helga Bansch

Zack bumm!  


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    Leseprobe
Sigmund saß in seinem Nest

Sigmund saß in seinem Nest. Riesengroß war die Welt ringsum.
"Ich möchte fliegen können, so wie meine Eltern", dachte er.
Sigmund beugte sich weit vor. Da kippte er aus dem Nest. Er segelte durch die Luft.
"Hilfe!", wollte er noch rufen. Aber da schlug er schon hart auf dem Boden auf.
"ZACK BUMM!", machte es in seinem Kopf.

Als seine Eltern ihn fanden, saß Sigmund mit zerzaustem Gefieder im Gras.
"Wie geht es dir?", fragte seine Mutter besorgt.
"Zack Bumm!", sagte Sigmund.
"Zack bumm?", fragte sein Vater.
Sigmund nickte.
"Zack bumm!", krächzte er kläglich.
Es klang so, als hätte jemand eine Tür zugeschlagen.

Inhalt
Sigmund möchte fliegen lernen

Sigmund möchte fliegen lernen. Aber bei seinem ersten Versuch fällt er aus dem Nest. "Zack bumm" macht es da in seinem Kopf, und von nun an kann Sigmund nicht mehr singen. Wenn er es versucht, kommt nur ein klägliches "Zack bumm" aus seinem Schnabel. Eines Tages setzt sich ein alter Hase unter den Baum, auf dem Sigmund wohnt. Er hört, wie Sigmund traurig vor sich hin krächzt.
"Wir müssen etwas unternehmen, damit du wieder fröhlich wirst", sagt der Hase. Und er hat auch schon eine Idee. Als Sigmund ihm zeigt, wie es dazu kam, dass er nicht mehr zwitschern kann, merkt der Hase, dass es Sigmund an Selbstvertrauen fehlt. Dabei hat er inzwischen nicht nur sehr gut fliegen gelernt, er kann sogar die tollsten Kunststücke in der Luft vollführen. Da veranstaltet der Hase eine große Flugshow, bei der Sigmund alle seine Kunststücke zeigt. Die Begeisterung ist groß, und Sigmund kann endlich wieder fröhlich sein.


Pressestimmen

Wo, wenn nicht in Wien, der früheren Wirkungsstätte Sigmund Freuds, hätte ein solches Bilderbuch erscheinen können

Wo, wenn nicht in Wien, der früheren Wirkungsstätte Sigmund Freuds, hätte ein solches Bilderbuch erscheinen können. Es bietet Lesespaß und Augenschmaus für Kinder wie Eltern. Während sich die Grossen an den subtilen Anspielungen auf die Psychoanalyse ergötzen könne, mit denen Heinz Janisch in seiner Erzählung nicht spart, werden sich die Kleinen wohl in der von Helga Bansch gestalteten sanftfarbigen Welt dieses kleinen, zerzausten, vom Baum gefallenen Vogels schnell heimisch fühlen.
Ursula Sinnreich, Neue Zürcher Zeitung

Das Bilderbuch „Zack bumm!“ zeigt Kindern, dass keiner perfekt ist – und jeder seine Macken und Eigenarten hat. Es ist wunderschön illustriert und zugleich liebevoll und witzig geschrieben.
Hoppla – Das Kindermagazin zum Mitmachen, Mitlachen, Mitlernen

Eine zauberhafte Parabel, die immer wieder gelesen, gefühlt und hinterfragt werden will und für die Helga Bansch mit Illustrationen voller Gefühl, (kindlicher) Naivität und Fantasie eine kongeniale Bildersprache gefunden hat. Einfach ...: „Zack bumm!“
Andrea Duphorn, Eselsohr

Herrlich frisch und künstlerisch illustriert, ist Sigmund ein witziger und sympathischer Vogel im Bilderbuch. „Zack bumm!“ zeigt: Mit Macken muss man umgehen und leben können.
Sylviy Näger, Kindergarten heute